Dem nicht des Lateinischen mächtigen sei hiermit gesagt, er müsse sich darob nicht schämen, obigen Titel nicht zu verstehen. Es handelt sich hiebei um einen dreisten Diebstahl meinerseits - allein, der gute Descartes wird es mir vergeben.
Worum es im heutigen Post geht, will ich dem werten Leser also nun mittels der Übersetzung des Titels mitteilen: Ich tauche, also bin ich.
Vor einigen Wochen kam Tina, Andi und mir die Idee: Warum machen wir eigentlich nicht den Tauchschein? Um genau zu sein hatte ich diese Idee schon im zarten Alter von dreizehn Jahren - aber vor wenigen Wochen haben wir endlich mal finale Pläne gemacht - und das ganze in einem zweiwöchigen Intensivkurs im Tauchzentrum Wien durchgezogen.
Neben einem recht straffen Theorie-Programm wurden auch vier Trainingseinheiten im Bad durchgenommen, wo wir in der Sicherheit eines vier Meter tiefen Beckens die Grundlagen des Tauchsports vermittelt bekamen. Neben all dieser Grundlagen kamen der liebe Andi und ich uns auch ein wenig näher, wie folgendes Bild vom erotischen Unter-Wasser-Tango beweist:
Bei der letzten Trainingseinheit im Bad ging die Sache dann sogar so weit, dass ich Andi ob einer Verletzung seinerseits nach dem Duschen abtrocknen musste … die homoerotische Spannung, die in der Luft lag, war fast schon spürbar und ich habe immer noch die Theorie, dass er sich diese Verletzung absichtlich zugezugen hat.
Am 2. und 3. August wurde unser Training dann durch vier Freiwasser Tauchgänge am Attersee komplettiert. Wenn die Sicht unter Wasser mit etwa 3 Metern auch bescheiden war, so war das Erlebnis, nicht in der relativen Beengtheit eines Beckens zu tauchen doch beeindruckend. Diverse Fischschwärme, ein versenktes Segelboot und eine zur Tauchglocke umfunktionierte Badewanne machten das Erlebnis komplett, und der Sonnenbrand, den ich auf beiden Füssen habe, wird mich wohl noch bis in die nächste Woche daran erinnern.
Alles in allem war die gesamte Ausbildung aber sehr lehrreich, faszinierend und ist sehr schnell durchgezogen worden - und alles ist ok verlaufen! (Der Schlusssatz war fürchterlich schlecht, aber eine bessere Überleitung zu untenstehendem Bild, bei dem ich das Tauchersignal für “Alles ok” gebe ist mir einfach nicht eingefallen - der geneigte Leser möge mir verzeihen.)



