Hiermit entschuldige ich mich bei meiner werten Leserschaft für die Wartezeit zwischen dem letzten Blogeintrag und jetzt. Doch bevor die Fackeln und Heugabeln geschwungen werden, gebe man mir die Gelegenheit zu erklären, was den Verzug herbeigeführt hat.
Die letzten zwei Tage der Renovierungsaktion verliefen eigentlich recht gut. Der Boden wurde vom Bodenleger fachmännisch verlegt der Wandverbau wieder montiert. Bei der Montage trug mein seit einer unglücklichen Begebenheit im Jahre 2000 bereits lädierter Rücken, genauer gesagt der siebente Lendenwirbel, leider Schaden davon - ein schwerer Hängekasten, der über Kopf montiert wurde, war Anlass für obig erwähnten Lendenwirbel, mir den Stinkefinger zu zeigen und eine Bewegung meinerseits für die nächsten Tage zu unterbinden beziehungsweise nur unter Schmerzen zu ermöglichen.
Das war insofern unpraktisch, da bereits am nächsten Tag die Vermählung einer Cousine meinerseits zelebriert wurde, in einem fernen Land, hinter einer hohen Bergkette, in einem finsteren Tal, in dem weder Fortschritt noch Zivilisation bis dato einzug gehalten haben. Mit meist zusammengebissenen Zähnen und gequält-lächelndem Gesichtsausdruck brachte ich diese Tortur, vor der ich mich nicht drücken konnte dieses freudige Ereignis, auf das ich mich schon viele Monate gefreut hatte hinter mich - weshalb auch der Samstag ein Bloggen nicht zuließ.
Der Sonntag wurde unter großen Schmerzen verbracht, und die Tatsache, dass ich über einen Freund in die Beta eines aufgrund einer recht restriktiven NDA nicht näher benannten Computerspiels schauen durfte hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich nicht gebloggt habe! Wer auch immer dies behauptet, lügt wie gedruckt! Die Schmerzen waren sogar so intensiv, dass es mir vorkam als hätte sich ein Tor in die Hölle geöffnet - der aufmerksame Leser kann darauf möglicherweise seine Rückschlüsse ziehen.
Montags musste ich zurück in die Sklavengruben und durfte nach zweiwöchiger Abstinenz wieder die Peitsche der Oberanführer auf meinem Rücken genießen - hach, was waren das doch für trostlose vierzehn Tage. Am Montag Abend schließlich hatte ich die erste Unterrichtseinheit im Neulingskurs für Japanisch auf der Volkshochschule Brigittenau und bis jetzt scheint mir die Sprache recht angenehm zu sein - die Grammatik ist bis dato recht simpel, lediglich die Aussprache der Worte ist ungewohnt.
Heute also endlich die Versäumnisse der letzten Tage aufgeholt - und auch die Bilder der Tage 4 und 5 sollen der Leserschaft nicht vorenthalten werden.
Sayonara!


mrr81 said,
10-10-2007 in 15:01:26 at 62.178.70.10Habt ihr euch in diesem, nun doch sehr hübschen Flur, nicht zu einer neuen Einrichtung durchringen können?
Meines Erachtens sticht sich die moderne Wandmalerei und der helle Fussboden mit den doch recht dunklen Holz des Verbaus. ;-)
Lg
MRR81