Ahjo - warum wars so still die letzten Wochen?
Nun, wie bereits kurz erwähnt, war ich etwas busy - aber beginnen wir mit dem Anfang.
Da ich in der Sklavengrube, in welcher ich mein täglich Brot (meistens hart und schimmelig) und Wasser (meistens schal und lauwarm) erschufte, für die Vertretung von Sklaven, die unter den Peitschenhieben der Wärter zusammengebrochen sind zuständig bin - und dies nun, da Sommer ist, des öfteren vorkommt, war ich recht oft außerhalb meiner Wohnzelle eingesetzt. So kam es dann auch, dass ich mit der klapprigen Kutsche, die mir zur Verfügung gestellt wurde, über Land reisen musste an ferne Orte wo die Zivilisation noch nicht Einzug gehalten hat und die Menschen einander noch fressen.
Nach dieser recht turbulenten Zeit hatte ich mir eine Auszeit verdient - und da ich brav malocht hatte und meine Sklaventreiberin, welche sich in den letzten Wochen wieder durch bis dato ungesehene und unübertroffene Akte der Mastdarmakrobatik ausgezeichnet hat, zufrieden mit mir war wurde mir eine Auszeit von 6 Tagen gegönnt! Huzzah!
Davon verbrachte ich ein paar am vierten Gildentreffen des Circle of Elements, welcher dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. Es war ein rauschendes Fest das mit viel Umtrunk, reichlich vorzüglicher Nahrung aus dem Hause Heldmann und jeder Menge guter Laune zelebriert wurde. Alte Gesichter wurden wiedergesehen und neue kennengelernt - aber wie immer wars leider viel zu kurz.
Direkt nach meiner Rückkehr in meine Heimatzelle wurde mir dann ein Mithäftling aus Berlin beschert, der zum Erfahrungsaustausch zu mir geschickt wurde. Es war eine äußerst spassige Woche, bei der ich mal wieder recht viel von meiner Heimatstadt gesehen habe und meinen geschundenen, kerkergeformten Körper dem grausamen Licht der Sonne ausgesetzt habe - und mich nicht mal verbrannt habe! Höret höret!
Einen Tagestrip nach München, in die Hauptstadt des Freistaates Bayern haben wir ebenfalls unternommen um dort zwei illustre Herren mittleren Alters zu treffen - beide Berühmtheiten ihres Genres, der eine aus Magazinen, der andre aus Fernsehn und Internet.
Nun sitze ich wieder in meiner Sklavengrube und leide unter den Peitschenhieben der Wärter - doch die Erinnerungen an die letzten Tage werden meine Laune sicher aufrecht halten - und eventuell kommt demnächst bereits wieder Besuch - aber das wird die Zukunft noch weisen.




